
In dem Spiel My Life as a King schlüpft man in die Rolle eines kleinen König
und startet sein Abenteuer in einer Art Aufbau-Rollenspiel.
Zwar ist man bei Final Fantasy eigentlich eine bombastische Story gewöhnt, in der
es gilt knifflige Angelegenheiten zu überwältigen - wer sich sowas in der Art
erhofft, sollte sich das Spiel erst gar nicht kaufen und auch wenn es nun etwas
seltsam klingen mag - auch ohne diese Elemente ist das Spiel definitiv nicht
schlecht oder langweilig.
Wer schon den vorhigen Crystal Chronicles-Teil (GC) gespielt hat, wird feststellen,
das Spiel setzt genau dort an - natürlich nicht genau, ein paar Jahre nach den
Ereignissen. Trotzdessen muss man zur Verständnis NICHT den alten Teil gespielt
haben.
Leider wird man auch feststellen, dass das Spiel englisch Kentnisse erfordert,
denn es gibt keine deutschen Texte. Da die Geschichte wirklich durch viel Text
erzählt wird, sollte dies einen wirklich nicht stören.
Nun, wer denkt man kann sich dann einfach sein eigenes, kleines Imperium aus
dem Boden heben, hat sich geschnitten. Denn wie es für jeden Wirtschafter ge-
hört muss man einige Grundkenntnisse erlernen. Vorallem die Beschaffung der
Materialien und das Sammeln vom Geld sollte man beherrschen.
Aber wie soll denn ein einziger König alleine, eine ganze Stadt ansiedeln?
Kann er gar nicht. Deswegen liegt es an dir schnell Angestellte einzustellen,
die allerdings auch bezahlt werden wollen. Damit ihr all dies schaffen könnt,
müsst ihr Quests in verschiedenen Dungeons abschließen. Ihr kämpft allerdings
nicht selber, sondern lasst kämpfen. Damit eure kleinen Krieger-Schützlinge
auch gute Rüstung habt, müsst ihr nach und nach dafür sorgen, dass deine Läden
ordentliche Rüstungen an den Mann bringt.
Es gibt unendlich viele unterschiedliche Quest. Das Forschen der Magie, das
Entdecken des Landes und und und. Leider ist der Tag recht knapp bemessen, so
schafft man nicht immer das was man will und liegt mit den täglichen Aufgaben
im Rückstand.
Nun aber genug zum Gameplay, es hat kleine Schönheitsfehler, aber es macht auf
jeden Fall Spaß und hält bei Laune. Mit ca. 20 Stunden Spielzeit hat man auch
einiges zu tun. Auch wenn das Gameplay nach einigen Stunden etwas eintönig daher
kommt... Wer nun aber noch mehr Geld ausgeben mag, kann sich auch einige Sachen
herunterladen um das Spiel etwas interessanter zu gestalten.
Grafisch gesehen gewinnt das Spiel sicherlich keinen Blumentopf, zwar ist die
Grafik nicht hässlich, aber einige Animationen wirken schon sehr krumm und
roboterartig. Dafür sind die Schauplätze sehr schön anzusehen und bieten wirklich
viel Abwechslung.
Was die Musik leider nicht von sich behaupten kann. Viele Stücke werden schon
nach wenigen Minuten hören ziemlich nervig und penetrant. Zwar gibt es auch sehr
sanfte Melodien, aber der Großteil ist wirklich eher von der aufdringlichen
Sorte...
Fazit:
Das Spiel weißt einige Macken auf, aber für mich war es die 15 € wert.
Wer nun in den nächsten Laden rennen will - STOPP - es is ein WiiWare-Titel
und die lädt man bekanntlich runter.
Author: Yuffie
